Jeden Tag kaufte eine Frau 60 Kilo Rindfleisch … Doch als die Polizei den Grund für diesen enormen Bedarf entdeckte, waren alle fassungslos. Lidia betrat die Metzgerei gleich bei Ladenöffnung und bat darum, 60 Kilo Rindfleisch abzuwiegen. Ovidiu verharrte regungslos, das Messer in der Hand. Die ältere Frau hatte stets ein bescheidenes Leben geführt und zuvor immer nur kleine Fleischstücke gekauft. Nun jedoch zählte sie mit zitternden Händen alte Geldscheine ab und verstaute hastig die schweren Pakete. Sie erzählte, ihr Sohn sei zu Besuch und es stünde ein großes Familienessen an. Doch noch am selben Abend erfuhr Ovidiu, dass der Sohn der Frau bereits vor Jahren verstorben war. Am nächsten Morgen kehrte die Frau zurück und kaufte erneut 60 Kilo Fleisch. Und dann noch einmal. Sie mied jedes Gespräch, lehnte jede Hilfe ab und blickte ständig über die Schulter, als würde sie verfolgt. Die Nachricht verbreitete sich schnell in der Stadt. Manche vermuteten, sie füttere damit streunende Hunde. Andere sagten, sie verkaufe das Fleisch heimlich weiter. Doch niemand konnte sich erklären, warum sie die Pakete zu einem verlassenen Lagerhaus am Waldrand brachte. Am vierten Tag rief Ovidiu die Polizei. Als die Beamten eintrafen, fanden sie Blutspuren auf dem Betonboden, aufgerissene Tüten und eine von innen verriegelte Metalltür vor. Lidia stand dort – blass, die Hände blutverschmiert, die Augen voller Angst. „Bitte“, flüsterte sie. „Kommt nicht herein.“ Diese Worte ließen die Stille noch schwerer lasten. Die Polizei brach die Tür auf. Ein starker, muffiger, fast unerträglicher Geruch schlug ihnen entgegen. Sie machten einige Schritte in die Dunkelheit, leuchteten mit Taschenlampen in den Raum … … und waren sprachlos. Die Geschichte geht im ersten Kommentar unter dem Bild weiter. Die ganze Geschichte im ersten Kommentar.

hätte sie Angst, verfolgt zu werden. Ovidiu beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen, und folgte ihr eines Morgens aus einiger Entfernung.

Lidia lud die Pakete auf einen Karren und machte sich auf den Weg zu den verlassenen Industriehallen am alten Stadtrand. Sie ging durch einige rostige Tore und verschwand im Inneren. Fast eine Stunde später kam sie mit einem völlig leeren Karren wieder heraus.

In derselben Nacht entdeckte der Metzger ihn wieder, diesmal neben den Recycling-Containern. Die alte Frau sammelte Pappe, Flaschen und Metallschrott und hütete sorgsam die wenigen Münzen, die sie finden konnte. Doch am nächsten Morgen würde sie wieder dieselbe riesige Menge Fleisch zubereiten.

Die Gerüchte und die Beschwerden
Den Nachbarn fiel ihr seltsames Verhalten auf. Gerüchte verbreiteten sich, und einige Leute riefen die Polizei, beunruhigt darüber, was in der verlassenen Halle vor sich gehen mochte. Als die Beamten zur Überprüfung eintrafen, blieb Lidia am Tor